
Anamnese
Das ausführliche Erstgespräch zu Beginn einer Therapie. Hier werden Vorgeschichte, Beschwerden, bisherige Behandlungen und Ziele erfasst. Die Anamnese ist die Grundlage für jeden Therapieplan.

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Das ausführliche Erstgespräch zu Beginn einer Therapie. Hier werden Vorgeschichte, Beschwerden, bisherige Behandlungen und Ziele erfasst. Die Anamnese ist die Grundlage für jeden Therapieplan.
Eine erworbene Sprachstörung, die meist nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma auftritt. Betroffene haben Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen, Lesen oder Schreiben, obwohl die Intelligenz erhalten ist. Die Sprache war vorher vollständig vorhanden und ist durch die Hirnschädigung beeinträchtigt.
Einzelne Laute werden fehlerhaft oder gar nicht gebildet. Ein bekanntes Beispiel ist das Lispeln, bei dem das S nicht korrekt gebildet wird. Artikulationsstörungen kommen bei Kindern häufig vor, betreffen aber auch Erwachsene.
Die bewusste Steuerung der Atmung beim Sprechen und Singen. Eine tiefe, in den Bauch gerichtete Atmung trägt die Stimme, eine flache Brustatmung schwächt sie. Atemarbeit ist ein Kernbereich von Stimmtraining und Stimmcoaching.
Die Fähigkeit, Gehörtes zu erkennen, zu unterscheiden und zu verarbeiten. Bei Kindern ist sie wichtig für den Spracherwerb, Störungen können das Lernen und die Aussprache beeinträchtigen.
Das Hören selbst funktioniert, aber das Gehirn verarbeitet das Gehörte nicht richtig. Betroffene Kinder können zum Beispiel ähnlich klingende Laute schlecht unterscheiden oder in lauter Umgebung kaum folgen. Das wirkt sich oft auf Sprache und schulisches Lernen aus.
Das Ergebnis der logopädischen Diagnostik. Im Befund wird festgehalten, welche Störung vorliegt, wie stark sie ausgeprägt ist und welche Therapie sinnvoll erscheint.
Die systematische Untersuchung zu Beginn der Behandlung. Mit standardisierten Tests und Beobachtung wird festgestellt, welche Störung genau vorliegt. Erst danach beginnt die eigentliche Therapie.
Eine Störung des Sprechens, die durch eine Schädigung im Nervensystem entsteht, etwa bei Parkinson, Multipler Sklerose oder nach einem Schlaganfall. Die Muskeln für Atmung, Stimme und Aussprache arbeiten nicht mehr richtig zusammen, das Sprechen wird undeutlich, verwaschen oder zu leise.
Eine Störung im Satzbau und in der Grammatik, vor allem bei Kindern. Wörter werden falsch gebeugt oder in der falschen Reihenfolge verwendet, etwa „ich habe gespielt mit Ball“.